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Blick ins Plenum: Teilnehmer des Westpreußen-Kongresses 2008
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Vom 26. bis zum 28. September veranstaltete die Landsmannschaft Westpreußen im Landeshaus zu Münster/Westfalen den Westpreußen-Kongress 2008. Das Landeshaus ist der Sitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der die Patenschaft über die Landsmannschaft Westpreußen hat. Der Westpreußen-Kongress richtet sich an die Mitglieder der Bundesversammlung, die Mitarbeiter in den Orts- und Kreisgruppen, in den Landesgruppen, Heimatkreisen und anderen Gruppierungen der Landsmannschaft. Regelmäßig nehmen aber auch andere Interessierte daran teil. Seit der Wende von 1989 reisen auch jedes Mal Mitglieder der deutschen Minderheit aus dem Weichselland zum Kongress nach Münster.
Im Vorfeld des Kongresses tagen auch verschiedene Gremien der Landsmannschaft, so der Geschäftsführende Bundesvorstand, der Bundesvorstand und die Bundesversammlung, nicht nur um den Kongress vorzubereiten, sondern vor allem, um über die Arbeit der Landsmannschaft zu beraten.
Aus den Gremien
Neben gegenseitiger Information über die landsmannschaftliche Arbeit befasste sich der Bundesvorstand z.B. mit der Vorbereitung der Bundesversammlung und mit den Planungen für das Jubiläumsjahr 2009. Am 6. Juni 2009 soll im Erbdrostenhof in Münster eine Festveranstaltung zu „60 Jahre Landsmannschaft Westpreußen“ stattfinden. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat bereits seine Teilnahme als Festredner zugesagt.
Beraten wurde aber auch über weitere Veranstaltungen für 2009, über die Kulturstiftung Westpreußen, die u.a. das Westpreußische Landesmuseum trägt, über das Museum und die geplanten Umbaumaßnahmen und andere Schwierigkeiten dort, über die Arbeit des Kulturauschusses der LMW und besonders auch über eine Zusammenarbeit mit anderen Landsmannschaften, darunter insbesondere mit Gruppen der Danziger.
Die Bundesversammlung, die am Freitagmittag mit einer Totenehrung begann, beriet anschließend über ähnliche Punkte im größeren Kreis. Bundesvorsitzender Siegfried Sieg und Bundesschatzmeister Armin Fenske berichteten zunächst über die laufende Arbeit bzw. über den Stand der Finanzen und beantworteten Fragen aus dem Plenum. Bundeskulturreferent Reinhard M.W. Hanke, Bundesfrauenreferentin Heidrun Ratza-Potrykus und Stellvertretender Bundesvorsitzender Hans-Jürgen Schuch berichteten dann über die Kulturarbeit, die Frauenarbeit und die Vereinigungen der deutschen Minderheit. Auch hierzu fand natürlich eine Aussprache statt. Besonders besprochen wurde auch in der Bundesversammlung die zukünftige Arbeit, die verstärkte Zusammenarbeit unter den Heimatkreisen und Landesgruppen und die Zusammenarbeit mit den Danzigern, den „Hauptstädtern“ Westpreußens.
Ehrungen
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Klemens Grabowski erhielt neben dem Ehrenzeichen der LMW auch ein Geschenk zu seinem 80. Geburtstag. Fotos:BK
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Bundesvorsitzender Siegfried Sieg zeichnet den ehemaligen HKV Konitz, Dr. D. Fischer, mit dem Ehrenzeichen der LMW aus.
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Als neue Mitglieder der Bundesversammlung wurden der Thorner Heimatkreisvertreter Michael Sodtke und der Heimatkreisvertreter Günter Mauter für Elbing-Stadt begrüßt. Außerdem zeichnete Bundesvorsitzender Siegfried Sieg zwei verdiente Westpreußen aus: den ehemaligen Konitzer Heimatkreisvertreter Dr. Detlev von Fischer (aus Zandersdorf Kr. Konitz), der von September 1999 an fast neun Jahre lang den Heimatkreis leitete, und den Vorsitzenden der deutschen Minderheit in Graudenz, Klemens Grabowski, der kürzlich seinen 80. Geburtstag feierte und regelmäßig mit weiteren Mitgliedern seiner Gruppe Tagungen der Westpreußen in Deutschland besucht. Ihm wurde die Auszeichnung vor dem Westpreußen-Kongress überreicht, da er zuvor noch nicht anwesend sein konnte.
Anschließend begann das Vortragsprogramm des Westpreußen-Kongresses 2008, über das wir in der nächsten Ausgabe berichten werden.
Barbara Kämpfert
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